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02.07.2018

Ludwigslust Ort der Vielfalt

Forum 2018 (24)
© Stadt Ludwigslust

Gleich mit den ersten Worten stellte Katharina Lotz, Pastorin und Moderatorin des Forums  die Frage: wo können wir in Ludwigslust Vielfalt erleben? Ihre Antwort: am besten am Supermarkt. Dort treffen wir alle, die Menschen mit Rollstuhl, die Menschen mit Kopftuch, den Polizisten, die Gymnasiasten, ältere Menschen, die Muttis mit Kinderwagen. Aber wie leben wir die Vielfalt? Darüber wollen wir uns heute gemeinsam unterhalten.

Bürgermeister Reinhard Mach warf in seiner Begrüßung einen Blick zurück. Ludwigslust hat sich 2008 entschieden, „Ort der Vielfalt“ zu werden, 2014 hat die Stadt dieses Thema wieder aufgegriffen. Mit dem ZFD wurde ein guter Partner gefunden, so dass die Arbeit ab November 2015 intensiviert werden konnte. Weiter ging es dann mit der Gründung eines Integrationsbeirates.

„Nun wollen wir gemeinsam ein Leitbild erarbeiten, ein Leitbild mit dem wir Teilhabe für alle Menschen noch stärker verwirklichen können“, so Reinhard Mach. Und er zeigte sich begeistert, dass trotz des herrlichen Sommerwetters so viel Menschen zu diesem Forum gekommen sind.

Für den stellvertretenden Stadtpräsidenten Gerd Laudon ist es vor allem wichtig, einen Weg zu finden, wie wir alle gemeinsam gut miteinander leben können. Er stellt die Zusammenarbeit auf drei Säulen: die Stadtvertretung, die Stadtverwaltung und die Stadtgesellschaft.

Zahlreiche verschiedene Projekte existieren bereits in unserer Stadt. Vertreter verschiedener Einrichtungen berichteten über den Stand der einzelnen Projekte, so Frau Makowsky von der Kita WABE, die über die Fortbildung „Kultursensible Elternarbeit“ in ihrer Einrichtung berichtete. „Vielfalt ist anstrengend, aber wir akzeptieren sie und wollen uns immer mehr darauf einstellen“, so Frau Makowsky. Vorurteile aushalten, Anderssein aushalten und vor allem gelassener werden, so ihre Botschaft.

Für Teshome Toaspern vom Integrationsbeirat ist es vor allem eine Aufgabe des Herzens, dafür zu sorgen, dass sich alle Menschen in dieser Stadt und in diesem Land frei bewegen können. „Wir haben einen Anfang gemacht und wir werden nicht aufhören.“

An insgesamt neun Thementischen wurden in kleinen Gruppen verschiedene Aspekte eines gemeinsamen Leitbildes diskutiert. Gemischte Gruppen, verschiedene Sichtweisen, unterschiedliche Gedanken, die zusammengetragen und mit dicken Stiften auf den Papiertischdecken sichtbar gemacht wurden. Schnell wurde jeder Tisch mit Gedanken angefüllt. Nach jeweils 20 Minuten mischten sich die Gruppierungen neu, so wurden wieder neue Sichtweisen und Gedanken in das Thema eingebracht.

Zusammenfassung und Ausblick, Lesen Sie hier >>