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22.01.2019

Ehrung und Anerkennung für verdienstvolle Persönlichkeiten

2019 Neujahrsempfang_Foto_Sylvia_Wegener (27)
Gruppenfoto zur Erinnerung © Stadt Ludwigslust, SW

Entsprechend der Satzung über „Ehrungen verdienstvoller Persönlichkeiten“ wurden am 16.01.2019 im Rahmen des Neujahrsempfanges der Stadt Ludwigslust wieder Menschen mit einer ganz besonderen Auszeichnung für ihr Engagement und ihre ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle der Stadt und der Menschen geehrt.


Mit einer „Eintragung in das Goldene Buch“ der Stadt Ludwigslust wurde geehrt

Frau Ursula Leubert

Seit mehr als 55 Jahre turnt Uschi Leubert uns was vor. Unzählige Jungen und Mädchen verschiedener Altersgruppen begeisterte sie jede Woche mit neuen Übungen.

Sie weckt in den Menschen die Liebe zur Bewegung und zum Sport und gibt diese seit Generationen weiter, organisiert Wettkämpfe auf der Kreisebene und ist mit „ihren Kindern“ auch bei Wettkämpfen auf der Landesebene dabei.

Mit dem Virus des Gerätturnens hat Ursula Leubert viele Sportler infiziert. So vielseitig wie das Gerätturnen auch ist, ist auch ihre Begeisterung für den Seniorentanz seit Jahren ungebrochen. Auch da wird trainiert und organisiert und viel gemeinsam unternommen.

Auch als Vorstandsmitglied im Kreis-Turn-Verband Ludwigslust ist sie aktiv und eine verlässliche Mitstreiterin und nimmt immer noch regelmäßig an Fortbildungen teil.


Mit einer „Ehrenurkunde“ der Stadt Ludwigslust wurde geehrt

Herr Detlef Koepke

Eine klassische Tweed-Mütze oder ein traditionelles Renn-Mützchen, dazu ein Paar Hosenträger und noch Knickerbocker, so wird der Penzliner Zweirad-Enthusiast Detlef Koepke von Radsportfreunden erkannt. Bekannt wurde er in nah und fern durch das Radevent „Mecklenburger Seenrunde“. 

Seit 2014 veranstaltet er auch das RadKulturEvent „Velo Classico“ im September rund um und in Ludwigslust. Für den Ideengeber und Cheforganisator Detlef Koepke ist diese Veranstaltung eine „Hommage an Stilepochen der Fahrradkultur“. 

Für die Stadt Ludwigslust ist es ein ganz toller Gewinn für das Kulturleben in der Stadt und weit darüber hinaus.


Mit einer „Ehrenurkunde“ der Stadt Ludwigslust wurde geehrt

Der „Herzdamen e. V.“

 Der bekannte Urwaldarzt und Theologe Albert Schweitzer hat vor Jahren seine Mitmenschen aufgefordert und zum Ausdruck gebracht: "Wem eigene Schmerzen erspart bleiben, der muss sich aufgerufen fühlen, die Schmerzen anderer zu lindern." 

Dieses Signal hat Kerstin Bollow, die Vorsitzende des Vereins, im Jahr 2012 unter dem Motto "Mit Herzen gegen Schmerzen" aufgenommen, verinnerlicht und verwirklicht. 

Inzwischen beteiligen sich 31 Frauen und nähen sowohl spezielle Herzkissen für an Brustkrebs erkrankte Frauen aus buntem Stoff und einer weichen Wattefüllung, die vor Druck und Stoß schützen und Trost von Frau zu Frau spenden sollen, als auch Drainageschutzbeutel, Beanie-Mützen für Frauen, die gerade eine Chemotherapie durchmachen.

Mittlerweile wurde das "Sortiment" nochmals erweitert: Namen-Plüschtiere für krebskranke Kinder und Sachen für "Frühchen" und "Sternchenkinder". 

Jährlich gehen etwa 800 Exponate an Krankenhäuser und Kliniken u. a. nach Güstrow, Ludwigslust, Rostock, Schwerin, Nordhorn oder Hamburg. 

Die Patienten bringen ihre Anerkennung und Dankbarkeit oft in dem einen und anderen Feedback, wie z. B.: "...ich muss einfach lächeln, trotz der Schmerzen." oder "...es (das Herz) gehört zu mir."


Mit einer „Ehrenurkunde“ der Stadt Ludwigslust wurde geehrt 

Frau Novotny

Frau Novotny engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich im Mehrgenerationenhaus des ZEBEF e.V. in Ludwigslust. Dort hat sie als ausgebildete Seniortrainerin das Projekt „Oma Hurtig“ aufgebaut und betreut es seit 2011.

Eigentlich wollte sie selber eine „Leihoma“ sein - nun ist sie die Koordinatorin der aktuell 10 Omas und Opas Hurtig.

Das Projekt hilft Familien im Alltag Lücken zwischen Betreuungszeiten in Kita oder Hort und elterlicher Betreuung zu schließen. Frau Novotny organisiert die Vermittlung zwischen den Familien und den Wunschgroßeltern.

Hier ist es wichtig, dass Eltern, Kind und Leih-Großeltern gut zueinander passen. Frau Novotny gelingt meist sogar der Familienanschluss und viele Oma´s und Opa´s sind auch über die eigentliche Betreuungszeit hinaus fast zu Familienmitgliedern geworden..

Für Frau Novotny ist die Wirksamkeit ihres ehrenamtlichen Wirkens die wichtigste Bestätigung, dass ihr Engagement wichtig und richtig ist.


Mit einer „Ehrenurkunde“ der Stadt Ludwigslust wurde geehrt

Frau Dr. Almut Schultz

 

Frau Dr. Almut Schultz ist seit November 1990 ehrenamtliche Vorsitzende des Vereins Lebenshilfe Ludwigslust. 

Dort zeichnet sie die Hauptverantwortung für ein aktives Vereinsleben und vertritt den Verein bei den Lebenshilfelandeskammersitzungen, bei politischen und offiziellen Anlässen, bei den Bundesmitgliederversammlungen. 

Außerdem ist sie stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Lebenshilfe Mecklenburg–Vorpommern und sehr aktiv im Bundeselternrat der Bundesvereinigung Lebenshilfe tätig. 

Im Jahr 2009 war sie aktiv in die Vorbereitung des Workshops „Familie im Wandel“ integriert. 

Frau Dr. Schultz war zudem eine der Hauptinitiatorinnen bei dem Aufbau und der Gründung der ersten Schule zur individuellen Lebensbewältigung (damals G – Schule) für geistig, körperlich und mehrfach-behinderte Kinder und Jugendliche in Mecklenburg – Vorpommern. Die Schule in Ludwigslust für behinderte Kinder und Jugendliche war Vorbild für andere Schulen in Mecklenburg - Vorpommern. 

Bei dem Aufbau und der Gründung einer gemeinnützigen GmbH, Lewitz – Werkstätten gGmbH Parchim im Jahre 1992, bei der die Lebenshilfe Mitgesellschafter ist, hat Frau Dr. Almut Schultz einen großen Anteil an Arbeitsleistungen vollbracht. 

Neben der beratenden Tätigkeit für Eltern und Angehörige sowie für behinderte Menschen selbst initiiert sie auch Fahrten, Feiern, Aktivitäten und Treffen der Mitarbeiter der Lewitz Werkstätten zu besonderen Themen.