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09.07.2020

Ludwigsluster Waldbericht

Wald
Kastanien am Schloßplatz frei von Miniermotten © Stadt Ludwigslust, SW

Der Sommer und die Temperaturen bringen es mit sich, dass auch für den Ludwigsluster Wald eine erhöhte Waldbrandgefahr besteht (WGst. 3), besonders die Nadelholzflächen sind gefährdet. Das bedeutet, dass der Wald auf keinen Fall unbefugt mit Kfz befahren werden darf.

Unser Appell: keine Zigarettenkippen achtlos wegwerfen! Schützen wir unseren Wald! Das Jahrhundertfeuer im vergangenen Jahr in Lübthen hat sehr eindringlich gezeigt, zu welchen Ausmaßen sich ein Waldbrand im Sommer entwickeln kann!

Unter der Trockenheit leiden besonders unsere neugepflanzten Straßenbäume. Trotz Pflege entstehen teilweise Ausfälle, so sind einige Eichenneuanpflanzung am Rennbahnweg bereits der Trockenheit zum Opfer gefallen.

Der Kastanienminiermottenbefall im Stadtgebiet konnte weiter eingedämmt werden. Das Konzept besteht in der kontinuierlichen Laubaufnahme, besonders im Herbst wurde alles Laub immer wieder vollständig aufgenommen und abgefahren. Allerdings ist wetterbedingt ein punktuelles Auftreten des Eichenprozessionsspinners zu beobachten. Gesichtete befallene Eichen können dem Fachdienst Gesundheit beim Landratsamt gemeldet werden. Tel. 03871 / 722 5331 oder bei der Stadt Ludwigslust, Tel. 03874 / 526233.

Wir möchten an dieser Stelle auch einmal Danke sagen – an einen Anwohner der Schweriner Straße, der in Abstimmung mit der Stadt sehr umfangreich den dort wachsenden Rotdorn gepflegt hat. Mit viel Fleiß entfernt er die Wasserreiser im Stammbereich. Danke!

Danke auch an alle Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Tiere ordnungsgemäß von den Baumstandorten, Grünflächen und Gehwegen entsorgen. Sylvia Wegener/ K.-A. Ihde