Politik & Verwaltung

Ludwigslust - Ort der Vielfalt

Leitbild
© Stadt Ludwigslust

Ludwigslust wurde im Jahr 2008 vom Bundesfamilienministerium als „Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet und hat sich damit, auf der Grundlage eines Beschlusses der Stadtvertretung, zur Stärkung und Förderung von demokratischen Werten und Toleranz bekannt.

Ort der Vielfalt, das bedeutet vor allem, dass alle Einwohner Wertschätzung erfahren sollen. Dabei ist es völlig unbedeutend, welcher Nationalität, welcher ethnischen Herkunft, Religion oder Weltanschauung jemand angehört. Es darf im gemeinsamen Zusammenleben keine Rolle spielen, welche körperliche und geistige Fähigkeiten jemand besitzt, welches Alter, Geschlecht oder sexuelle Orientierung jemand hat. Auch die sozialen Gegebenheiten spielen keine Rolle. Wertschätzung für Jedermann ist unabhängig davon. Die Basis dafür bilden unsere demokratischen Werte.

Wir sind überzeugt, dass sich gelebte Vielfalt und die Anerkennung dieser Vielfalt positiv auf unsere Stadtgesellschaft auswirkt. Wir wissen, dass  Integration nur durch Beteiligung gelingen kann und wissen dabei aber auch, dass das nicht immer konfliktfrei geschieht.

Kommunale Konfliktberatung

Antonie Armbruster-Petersen zum Projektende verabschiedet

Antonie Armbruster-Petersen
Antonie Armbruster - Petersen © privat

Der 29. Juni 2020 war für Konfliktberaterin Antonie Armbruster-Petersen vom Forum Ziviler Friedensdienst der vorerst letzte Tag in dem Projekt „Partizipative Wege zur nachhaltigen Integration“. Zeit Rückschau zu halten auf fast sechs Jahre erfolgreiche Arbeit. Lesen Sie hier >>>

Auszeichnung für´s Engagement

Ehrenurkunde der Stadt Ludwigslust

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© Stadt Ludwigslust, SW

Auf dem Neujahrsempfang 2020 wurde das Café der kulturellen Vielfalt mit einer „Ehrenurkunde“ der Stadt Ludwigslust ausgezeichnet. 

In der Laudatio heißt es: Das Café der kulturellen Vielfalt gibt es seit Mai 2016. Einmal im Monat treffen sich Ludwigsluster Einwohner unterschiedlicher Nationen im Saal des Zebef, um dort gemeinsam zu essen, zu spielen und Musik zu hören. Sie tanzen und kickern, sie spielen Tischtennis und schmieden Pläne für die nächsten Treffen.
Entstanden war diese Initiative aus einer Idee des ökumenischen Helferkreises. Jeweils etwa 50 Syrer, Iraner und Deutsche jeder Altersklasse bringen Beiträge für das Buffet mit, während für Getränke gesorgt ist. Auch einzelne Gäste aus Afghanistan, Eritrea, Sierra Leone und Honduras, die in der Gemeinschaftsunterkunft leben, lassen sich zu dieser Initiative einladen, die im Jahr 2019 für den Engagementpreis des Landes M-V nominiert war.
Hervorzuheben ist das wachsende Nebeneinander verschiedener Weltkulturen sowie das gegenseitige Kennenlernen und Abbauen von Schwellenängsten, die mit diesem besonderen Integrationsprojekt befördert werden.

Herzlichen Dank für das Engagement!

Projekt "Dialog und Teilhabe"

Das Jahr 2019 im Rückblick

Integration, Dialog und Teilhabe – das sind Themen, mit denen sich Ludwigslust in diesem Jahr sehr intensiv auseinandergesetzt hat. Dabei gab es vier Hauptthemen, die die Arbeit in diesem Jahr bestimmten: zum einen ist es die Arbeit des Integrationsbeirates, dann das Projekt Dialog und Teilhabe, die Durchführung von Dialogforen und die Durchführung der Projekte von Zugewanderten für Zugewanderte. Lesen Sie hier >

Vorhaben für 2020

Im neuen Jahr werden die Dialogforen weiter fortgeführt. Im ersten Quartal 2020 gibt es Dialogforen in Kooperation mit der Fritz-Reuter-Grundschule sowie mit dem Unternehmen LFW Ludwigsluster Fleisch- und Wurstwaren. Ein weiteres Dialogforum wird es zum Thema öffentliche Sicherheit in Ludwigslust geben.

Auf Initiative des Integrationsbeirates wird in Zusammenarbeit mit den anderen Beteiligungsgremien der geplante Grillplatz weiter gestaltet. Auch hier wird das Team aus dem Projekt Dialog und Teilhabe mit unterstützen und auch Zugewanderte aktiv mit einbeziehen.

Der Integrationsbeirat formiert sich gerade neu. Das Thema Integration und Teilhabe aller Bürger soll in Zukunft verstärkt in die Politik gebracht werden.

Gemeinsam mit den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft wird es im Sommer Sportveranstaltungen geben: Joggen, Walken …. mit dem Ziel, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

Das „Frauen Cafe“ hat sich sehr gut etabliert, es ist gut gemischt, hier passiert Integration. Neue erfolgreiche Projekte entstehen und werden weitergeführt, da es großes Interesse gibt, wie z.B. für Themen rund um Kosmetik auf Naturbasis

Der Männerzirkel hat bisher einmal stattgefunden, dieser wird im Neuen Jahr weiter gehen.

Für Mai 2020 ist wieder ein Zuckerfest im Zebef geplant.

Der Terminkalender ist also wieder reich gefüllt, es wird also wieder spannend. Wir freuen uns auf das Jahr 2020!

Ludwigslust - Ort der Vielfalt

Forum am 30.06.2018

Johannes-Stelling-Preis

Teshome Toaspern für Engagement gewürdigt

Stelling-Preis
© NDR

Der aus Äthiopien stammende Ludwigsluster Teshome Toaspern ist in Schwerin mit dem Johannes-Stelling-Preis der SPD-Landtagsfraktion ausgezeichnet worden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) würdigte Toaspern als Helfer für Geflüchtete und Asylbewerber, der aus eigenen Erfahrungen heraus und aus christlicher Nächstenliebe handele. Der gelernte Zahntechniker Toaspern organisiert auch Hilfe für notleidende Familien in Äthiopien. Die Auszeichnung ist mit 2.000 Euro dotiert. Mit dem Preis werden Menschen gewürdigt, die sich gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sowie für Weltoffenheit und Toleranz einsetzen. | 19.06.2018, NDR NDR-Beitrag hier >>>